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Sa., 18.03.2023Vor 125 Jahren und 5 Monaten begann die Geschichte des Friedas-Frieden-Stiftes

Mit einem Festgottesdienst wurde das 125 Jahresfest des Friedas-Frieden-Stifts gefeiert. Mit dabei waren (von links) Jutta Venus, Pastorin Beate Körner, Bischof Thomas Adomeit, eine Vetreterin des Heimbeirats, Rita Szaszi, Schwester Gisela Josquin, Pastor Tom Brok, Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Klaus Schur und Gunnar Barnstedt. Foto: Diakonie im Oldenburger Land/ Kerstin Kempermann

Vor 125 Jahren und 5 Monaten begann ganz offiziell die Geschichte des Stiftes Fridas-Frieden, daran erinnerte Bischof Thomas Adomeit in seiner Festpredigt zum 125. Jahresfest des Friedas-Frieden-Stifts in der St. Lamberti-Kirche. Bischof Adomeit blickte dabei nicht nur zurück auf die Entstehung der traditionsreichen Pflegeeinrichtung. Er warf auch einen Blick in die Zukunft. „Denn nach den 125 bzw. 126 Jahren liegen neue Jahre, irgendwann 50, 100 und vielleicht erneut 125 Jahre. In dieser Perspektive „nach vorne“ möchte ich an dieser Stelle allen Pflegekräften, der Leitung, der Pflegedienstleitung, dem Vorstand, dem Diakonischen Werk, der Kirchengemeinde Oldenburg und allen, ja allen Mitarbeitenden im Haus meinen Dank und Respekt für Ihre Arbeit zum Ausdruck bringen.“
   
Auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann stellte in seinem Grußwort die Mitarbeitenden der Einrichtung und die Ehrenamtlichen, die dort tätig sind in den Vordergrund. Altenpfleger seien „wichtige Bezugs- und Vertrauenspersonen“ und sorgten für ein würdevolles Leben der Pflegebedürftigen.
   
Einrichtungsleiterin Petra Schumann fehlte krankheitsbeding. Rita Szaszi, Vorsitzende des Vereins Oldenburgisches Diakonissenhaus Elisabethstift, freute sich darüber, dass  so viele Besucher – darunter viele Bewohnerinnen und Bewohner- in die St. Lamberti-Kirche gekommen waren, um das 125. Jahresfest mit dem Festgottesdienst zu feiern. Erinnert wird damit an die Gründung der Stiftung Friedas-Frieden. Diese wurde von dem Berliner Bankdirektor Wilhelm Schultz und seiner Ehefrau Friederike, geb. Schauenburg – einer Oldenburgerin aus der Schüttingstraße – errichtet. Der Name „Friedas Frieden“ galt wohl der ein Jahr zuvor verstorbenen Stiefmutter Schauenburg, die ebenfalls den Vornamen Friederike trug. Doch auch die Stifterin Friederike Schulz selbst verstarb kurz darauf und so war mit dem Namen „Friedas Frieden“ nun besondere Trauer und doppelte Erinnerungen verbunden. 300.000 Goldmark stellte das Stifterpaar für die Errichtung eines Siechenhauses zur Verfügung.  Nachdem bereits 1897 die Stiftung durch Genehmigung des Oldenburgischen Staatsministeriums errichtet wurde, konnte am 2. Januar 1901 das Altenpflegeheim Friedas-Frieden am Philosophenweg feierlich eingeweiht werden. 19 Bewohnerinnen zogen in das neue Gebäude ein. Betreut wurden sie von Diakonissen des Elisabethstifts. Heute bietet die Einrichtung auf vier Stockwerken in Einzel- und Doppelzimmern Platz für 119 Frauen und Männer. 100 Mitarbeitende betreuen die Bewohner.
Kerstin Kempermann


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